Weglassen von Ruderübungen

Dieses Thema im Forum "Planbesprechung" wurde erstellt von Psychonaut, 14. Jan. 2016.

  1. Psychonaut

    Psychonaut Moderator Moderator*in

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    Ich habe bisher Ruderübungen immer für zentral gehalten, insbesondere weil ich meine Haltung weiter verbessern möchte (Schultern nach hinten ziehen).

    Momentan sieht mein Pull-Tag so aus:
    Latziehen 3x
    Kreuzheben 2x
    Rudern Seilzug 2x
    Kleinkram

    Da im Gym das Umstellen von verschiedenen Übungen relativ mühsam ist, würde ich gerne switchen zwischen zwei Trainingseinheiten:

    Einheit 1:
    Latziehen 3x
    Kreuzheben 4x
    Kleinkram

    Einheit 2:
    Latziehen 3x
    Rudern Seilzug 4x
    Kleinkram

    Jeweils eine Einheit pro Woche (2x Pull pro Woche).

    Ich denke das passt gut, ich habe jedoch Bedenken, dass aufgrund der einmal fehlenden Ruderübung die Haltung der Schultern schlechter sein könnte.

    Was denkt ihr? Sind Ruderübungen zwingender Bestandteil eines Trainings? Oder kann man die auch mal weglassen, wenn man dafür Kreuzheben macht?
     
    #1
  2. Obilan

    Obilan

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    Gibt doch diesen Grundsatz, dass man eine Druck/Zugübung je Vertikal/Horizontal machen soll. So würde ich es auch beibehalten.
     
    #2
  3. Oakheart

    Oakheart

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    Rudern gezielt für die Schultern halte ich generell für nicht allzu optimal. Würde da eher auf Face Pulls, Reverse Flys und/oder ähnliches setzen.

    Und abgesehen von Latziehen und Klimmzügen bleibt dir ja auch nicht mehr allzu viel an Bewegungsmustern abseits des Ruderns, um deinen Rücken mit reinzunehmen. Wenn du dir da so 'nenKopf machst, bau doch einfach noch eine Ruderübung ein un dreduzier dafür den Kleinkram, wenn's dir zuviele Übungen werden würden.
     
    #3
  4. Philipp

    Philipp Moderator Moderator*in Teammitglied

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    Warum? Mit der richtigen Übungsauswahl ist das doch absolut machbar.
     
    #4
  5. Oakheart

    Oakheart

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    Natürlich hat man die mit drin, keine Frage. Rudern wäre für den Schultergürtel nur nicht meine erste Wahl, Pendlay Rows mal ausgeklammert. Ich finde einfach, dass man eben mit Übungen wie Face Pulls da zielführender trainieren kann, weil einfach die Muskel, die die Schulter "nach hinten ziehen", im Fokus liegen. Das Ganze dann evtl in Kombi mit Außenrotation. Ist halt auch die Frage, ob die Schultern soweit schon stimmen, oder tatsächlich nach vorne gezogen sind o.Ä. Zum "Erhalt" korrekter Haltung würde ich, glaube ich, auch nicht groß was extra machen, außer zu Rudern, geb ich gerne zu. So hab ich Psychonauts Anliegen aber nicht gelesen.
     
    #5
  6. Ottomane

    Ottomane Moderator Moderator*in

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    Zu 'Nauts Frage:

    Ich persönlich würde vermuten, dass das so ok ist. Zumal du wahrscheinlich je nach Verlegung in der Woche dann einen etwas leistungsfähigeren Rücken für den Rudertag hast und mit dem Kreuzheben dann statisch den Rest geben kannst.

    Der Trapezius setzt direkt am Schulterblatt an und hat deutlich mehr Dampf beim Ziehen, als man bei Face-Pulls hinbekommt, weil hier die Außenrotation des Oberarms die Begrenzung ist.

    Und wieso gerade Pendlay Rows? Es muss keine explosive Variante sein. Quasi jede vorwiegend horizontale Rudervariante mit vollem Schulterzug hat einen wichtigen Teil der Schlterblattbewegung abgedeckt. Die anderen 2 hat man mit Klimmzug/Latzug und Face-Pulls abgedeckt.Wer Rudern ohne volle Schulterblattbewegung macht will den Fokus auf den Latissimus legen.
     
    #6
  7. Oakheart

    Oakheart

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    Pendlays hab ich einfach deshalb genannt, weil die bei mir vom Gefühl her den Bereich doch ziemlich stark treffen. Bei so Sachen wie V-Bar Rudern und vorgebeugten LH Rudern hatte ich das Gefühl nicht so.
     
    #7
  8. Psychonaut

    Psychonaut Moderator Moderator*in

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    Ich spiele mit dem Gedanken, alternierend pro Woche je einmal Kreuzheben und Rudern zu machen. Beides in einer Session ist ein wenig viel.

    Zusätzlich könnte ich dafür Reverse Flys einbauen. Das wäre dann am besten nach dem Kreuzheben anzusiedeln, richtig?
     
    #8
  9. Philipp

    Philipp Moderator Moderator*in Teammitglied

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    Andersrum wäre es meines Erachtens wenig sinnvoll.
     
    #9