Nüsse

Dieses Thema im Forum "Ernährung" wurde erstellt von gorilla, 3. Sep. 2016.

  1. upgrade

    upgrade

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    Ok hab mir jetzt von ihm einige Dinge angesehen und das meiste würde ich so unterschreiben. Und komplett gegen Weizen schießt er nicht was ich gesehen habe aber um ehrlich zu sein würde ich Gluten trotzdem meiden wo es geht. Und auch Soja muss man nicht in riesen Mengen konsumieren in meinen Augen.. gibt bessere Alternativen.

    Was ist von seinen Supplements zu halten? Generell von seinem Approach punkto Hormone?
     
    #21
  2. system

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    Ach, Glutenunverträglichkeit wird total hochgebauscht, haben tatsächlich nur sehr wenige. Und ganz ehrlich, ich glaube, dass die Leute einfach zuviel und zu unausgewogen essen, und deshalb Probleme haben (also ich will jetzt niemanden seine Zöliakie absprechen, aber Weizen und Co. isst der Mensch nicht erst seit gestern). Ausgewogen, bunt und hochwertig :)
     
    #22
  3. gorilla

    gorilla

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    Ohne mich tiefgreifend damit befasst zu haben, glaube ich nicht das irgendein Supp grossartige Ergebnisse erzielt. Kreatin ist wohl das einzige Supp das ein Benefit bietet.
     
    #23
  4. Obilan

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    B12 ist doch auch ganz nett.
    :wink:
     
    #24
  5. upgrade

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    Naja auch wenn ich deine Einstellung (nur das nötigste) generell gut finde so wäre es zu einfach zu sagen, dass nix hilft. Es gibt viele Supps, wo mit diversen Studien belegt wurde, dass sie eine Wirkung haben.

    Auch gibt es viele Extrakte aus der TCM, Ayurveda usw.. die seit vielen Jahren den Leuten bei bestimmten Krankheitsbildern helfen. Paar Dinge die ich jetzt mal unter die Lupe nehmen wollte wie z.B. Ashwagandha, Rhodiola Rosea, Schisandra, Chinesischer Raupenpilz, Pinienpollen, Bertram usw.. Im Buch "Natural Doping" wird auf viele dieser Stoffe verwiesen mit zahlreichen Studien.

    MSM ist z.B. auch recht bekannt und soll vielen Leuten gut helfen. Astaxanthin z.B. als das stärkste Antioxidant überhaupt wurde schon oft in Studien untersucht. ;-)
     
    #25
  6. xteax

    xteax

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    Mich würde mal interessiere was Leute, wie z.B. human vegetable, die sagen sie hätten mit dieser Art der Ernährung keine Probleme, für ein Krafttraining absolvieren, also wie es z.B. mit der Steigerung der Gewichte, dem Verbessern der PRs etc. aussieht.
    Ich finde es auch Quatsch zu sagen, dass man in einer Diät vollkommen kaputt sein muss und die Kraft nur so davon fließt, aber dennoch glaube ich bei solchen Erfahrungsberichten immer, dass wir unterschiedliches Training meinen.

    Ich würde mit 1800 kcal auch zum Training gehen können, aber ob ich dann noch relevante Reize setzen kann ist etwas anderes.
     
    #26
    Zuletzt bearbeitet: 12. Sep. 2016
  7. Furor Veganicus

    Furor Veganicus Moderator Moderator*in Teammitglied

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    Weston A Price ist Cherrypicking auf extremem Niveau^^
     
    #27
  8. human vegetable

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    xteax, da hast du recht. Wer sehr leistungsorientiert trainiert braucht sicherlich mehr Futter. Bei mir läuft das Training nebenher, als reiner Ausgleich zum stressigen Alltag.

    Als ü40er bin ich in einer ganz anderen Lebenssituation als die meisten Mittzwanziger, und damit sind meine hauptsächlichen Trainingsziele auch andere: Prävention, Stressreduktion etc.

    Vor diesem Hintergrund komme ich mit wenig Futter sehr gut klar.
     
    #28
    xteax gefällt das.
  9. gorilla

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    Mal zum Topic zurück.
    Ich komme da auf 140g Fett, Omega 3 sind 7g und Omega 6 sind 43g.
    Hier würde jeder Paleo Jünger auf die Barrikaden gehen.
    Ist eine 1:6 Ratio, scheint dir aber zu brkommen. Wie sieht es mit Entzündungen aus, bei diesen Mengen Omega 6?
    Ich versuche mich gerade an 100g Mandeln und 100g Cashews.
     
    #29
  10. human vegetable

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    Mein Problem ist, dass ich aus unerfindlichen Gründen Leinsamen nicht gut vertrage. Deswegen habe ich lange Zeit die von dir erwähnte Dysbalance in Kauf genommen - das lowfat-Dogma gegen extrahierte Fette hielt mich davon ab, Leinöl zu verwenden. Da ich aber die tägliche Mindestempfehlung für o3-Fette übertraf und die interne Konversion in langkettige o3-FS durch diverse Gewürze unterstützte, habe ich das nicht als großes Problem gesehen.

    Wobei wir da wieder beim Punkt "Verlässlichkeit von Vorgaben und Empfehlungen" sind - soweit ich weiß, besteht kein großer Konsens darüber, welches o3:o6 Verhältnis nun wirklich optimal ist. Die o3-Fans werfen mit Verhältnissen von 3:1 bis 1:4 um sich. Andere Ernährungsgurus sind da wesentlich relaxter. Ob o6 nun wirklich so schlimm sind, insbesondere wenn sie nicht aus extrahiertem Fett sondern aus vollwertigen Lebensmitteln stammen, ist immer noch nicht eindeutig belegt. In vielen grundsätzlichen Studien werden mehrfach ungesättigte Fette egal welcher Art immer noch als die gesundheitlich hochwertigesten bezeichnet. Alter Thread zum Thema: http://relaunch.veganstrength.de/forum/index.php?threads/o6-fette-besser-als-ihr-ruf.240/

    Vor zwei Wochen habe ich dann doch mal wieder ein paar TL Leinöl über mein Essen gemacht, und oh Wunder - ich merkte sofort, dass das Essen wesentlich bekömmlicher ist und meine Verdauung viel leichter läuft. Habe das bis jetzt beibehalten, und ich scheine wirklich stark von ein paar ml Öl zu den großen Mahlzeiten zu profitieren.

    Bis jetzt habe ich dazu immer Leinöl verwendet, aber ich vermute dass es hier weniger um o3-Fette als die spezifischen Eigenschaften von Öl allgemein geht (Unterstützung der Aufnahme fettlöslicher Substanzen etc.).

    Natürlich muss jeder seine eigenen Schlüsse ziehen, aber mein persönliches Fazit daraus ist mal wieder: Sich nicht von der Panikmache/Paranoia einschlägiger Experten kirre machen lassen und deren Regeln blindlings folgen, sondern vor allem auf die Signale des eigenen Körpers hören und vertrauen.

    Bezüglich meiner Hauptenergiequelle habe ich durch trial and error klar rausgefunden, dass mir Erdnüsse am besten bekommen. Das mag daran liegen, dass diese im Regelfall geröstet sind und daher besser bekömmlich als andere Nüsse (ich weiß, Erdnüsse sind Hülsenfrüchte). Da Erdnüsse aber auch billig und proteinreich sind, habe ich da nix gegen einzuwenden. Von anderen Nüssen verzehre ich also nur kleine Mengen.
     
    #30
  11. gorilla

    gorilla

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    Bist du eigentlich immer noch auf diesem Programm? Und warum keine Hülsenfrüchte?
     
    #31
  12. human vegetable

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    Nein, im Moment ist alles wieder anders (so viel zum thema "habe klar rausgefunden", s. o.).

    Da ich mit Essig high carb ohne Probleme vertrage, verdrücke ich im Moment massig Hülsenfrüchte und Getreide, die Nüsse/Kerne habe ich auf homöopathische Dosen eingedampft (Ausnahme: Leinsamen für o3, die vertrage ich nämlich doch ???). Dazu weiterhin ca. 1 kg grünes Gemüse am Tag, und ein paar Beeren.

    Mein Ernährungsstil ist jetzt klar WFPBLF, eine Mischung aus McDougall und Fuhrman (für McD zuviel Protein und Gemüse).
     
    #32
  13. gorilla

    gorilla

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    Da bin selbst ich raus...

    WFPBLF

    Wer für Pimpern bezahlt lebt freudlos?!?:confused:
     
    #33
  14. human vegetable

    human vegetable

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    :roflrofl:

    Sorry, "whole foods plant based low fat" > vollwertige vegane fettarme Kost. Die Amis lieben Akronyme, und dieses bezeichnet die Kostform, die von Campbell/Esselstyn/McDougall/FOK ("Forks Over Knives") propagiert wird.

    Wobei das Adjektiv "vegan" dabei tunlichst vermieden wird, denn die Amis möchten ausdrücklich betonen, dass es ihnen nur um Gesundheit und nicht etwa um Moral oder Ethik geht.
     
    #34
  15. Obilan

    Obilan

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    Wäre ja auch noch schöner wenn man mal nicht ausschließlich den eigenen Vorteil im Blick hätte. ;)
     
    #35
    illith und Furor Veganicus gefällt das.
  16. gorilla

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    Campbell/Esselstyn/McDougall/FOK/Barnard/Ornish/Klaper/Lederman/Popper/Novick/Pritikin

    [/klugscheisser Modus]
     
    #36
  17. human vegetable

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    #37
  18. gorilla

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    Pam Popper, sie liest die Mcdougall Skripte vor.

     
    #38
  19. gorilla

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    Ich denke auch, das es oft "Einbildung" ist, aber auf der anderen Seite sind wohl mehr Menschen betroffen, als nur Zöliakiepatienten.
    Weitesgehend unbekannt ist eine Unverträglichkeitsreaktion mit dem Namen Glutensensitivität. Sie wird auch als "Non-Celiac Gluten Sensitivity" (NCGS, nicht-zöliakische Glutensensitivität) bezeichnet. Bei der Glutensensitivität findet zwar keine Schädigung der Darmschleimhaut statt (im Gegensatz zu Zöliakiekranken), aber Betroffene zeigen diverse körperliche Beschwerden.
    Wieviel Prozent der Bevölkerung hiervon betroffen ist, ist unklar. Es liegt hierzu keine Prävalenz vor. In populärwissenschaftlicher Literatur findet man Angaben zwischen 6 bis 30% der Bevölkerung.
    Symptome wie Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Muskelbeschwerden oder Knochen- und Gelenkschmerzen werden beschrieben.
     
    #39
  20. Ludo

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    Nüssen sind nützlich und lecker!Ich mag sie und esse oft
     
    #40