Meditation

Dieses Thema im Forum "Gesundheit" wurde erstellt von upgrade, 16. Sep. 2016.

  1. upgrade

    upgrade

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    Hey Leute!

    Was sagt ihr zum Thema Meditation? Ist ja momentan in aller Munde und wird von vielen Leuten empfohlen. Jetzt gar nicht aus der "Eso-Richtung" sondern wirklich von ganz normalen Leuten wie Sportlern usw.. soll ja extrem viele Benefits haben. Hat jemand Erfahrungen damit gemacht? Oder ein unnötiger Hype?
     
    #1
  2. gorilla

    gorilla

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  3. gorilla

    gorilla

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    Kurz kann ich dir berichten, dass man vorsichtig sein muss, wenn man traumatische Erlebnisse schön verpackt über die Abwehrmechanismen des Geistes abgelegt hat. Diese können über die Meditation reaktiviert werden, darüber sollte man sich im Klaren sein. Übertreiben sollte man es nicht, da es durchaus Menschen gibt die sich nach stundenlangem Meditieren eine schöne Psychose eingesammelt haben.
    Ansonsten les mal vom Dark Night Projekt
    http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/meditation-achtsamkeit-hat-nebenwirkungen-a-989682.html
    Aber: "Achtsamkeit ist eine derart sanfte Methode, dass das Schädigungspotenzial sehr gering ist", betont etwa der Psychologe und Psychotherapeut Gerhard Zarbock. Da sei es weitaus gefährlicher, wenn man einen schlechten Marathontrainer habe.
     
    #3
  4. gorilla

    gorilla

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    Ulrich Ott ist auch ein wichtiger Name zum Thema

    http://roths-psychoblog.blogspot.de/2013/01/normal-0-21-false-false-false-de-ja-x_29.html
     
    #4
  5. upgrade

    upgrade

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    Ach du Scheisse.. gibt es überhaupt noch Dinge wo man zu 100% sicher sein kann, dass sie gut für jemanden sind? ;D

    Dachte Meditation ist aus soo vielen Gründen toll und dann stellt sich heraus, dass es sogar negative Auswirkungen haben kann. Die Frage, die sich mir nun stellt.. wie merkt man, ob man zu dem Typ Mensch gehört, wo es positive Auswirkungen hat oder ob es eher zu vermeiden wäre?
     
    #5
  6. Jasi

    Jasi

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    Ich halte das mit allen Dingen. Das Maß ist entscheidend. Ich glaube die Chance ist gering Traumata hervorzuholen, wenn man einige Minuten alle paar Tage meditiert. Wer mit nicht verarbeiteten, schweren Problemen zu kämpfen hat oder diese bislang nicht verarbeiten konnte, sollte sich da ohnehin professionelle Hilfe holen, weil die Chance hoch ist, dass das auch ohne Meditation irgendwann mal wieder hervorgeholt wird und Probleme bereitet.

    Mir persönlich hat Meditation durch sehr schwierige Lebensphasen geholfen (ehemals stressige Arbeit mit vielen Überstunden gepaart mit Prüfungen), aber ich habe eben auch keine psychischen Probleme oder nicht verarbeitete Erlebnisse, die dies verursachen können. Für mich ist es eine gute Möglichkeit dem stressigen Alltag und Burnout-Potentialen entgegen zu wirken. Langfristig sollte man sich Belastungen aber ohnehin nicht aussetzen, die Burnout verursachen können.

    Wer sich da unsicher ist oder nicht der Typ für Meditation ist.. Entspannung tut es auch. Massage beim Physio, sich vll mal irgendwo hinsetzen, Elektronik ausschalten und an nichts denken.
     
    #6
    upgrade gefällt das.
  7. gorilla

    gorilla

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    Ich wil damit auch noch das dunkle Ende aufzeigen.
    Mit Meditation kann man zu seinem Urgrund, seinem "wahren" Selbst vordringen, dass Stille, Ruhe und tiefe, unabhängige Glückseligkeit bietet. Ist keine schlechte Aussicht:wink:
     
    #7
  8. Jasi

    Jasi

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    Ich weiß das rührt weit.. hast du dich mit der Zirbeldrüse beschäftigt?
     
    #8
  9. gorilla

    gorilla

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    Nein warum?
    Gibt es da wissenschaftliche Erkenntnisse?
    Ich denke der präfrontale Cortex ist der Schlüssel.
     
    #9
  10. Jasi

    Jasi

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    Das war eher eine Frage zu deinen persönlichen Interessen, weil du da auch anscheinend sehr vielseitig interessiert bist. :-)
     
    #10
  11. anxt

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    Ich mache gelegentlich eine Achtsamkeits-Meditation, sollte das eigentlich öfter machen. Es hilft mir vor allem dabei, negative Gedanken, zu denen ich leider neige, zu erkennen und abzufangen, damit ich mich nicht lange damit beschäftige und das meine Stimmung beeinträchtigt. Von daher kann ich bei mir auf jeden Fall von positiven Effekten berichten.
     
    #11
  12. gorilla

    gorilla

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    Was meinst du mit abfangen? Wenn ich es verstanden habe, soll man bei der Achtsamkeits-Meditation beobachten und loslassen....
     
    #12
  13. anxt

    anxt

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    Hast du schon richtig verstanden. Ich meine damit, dass es mir leichter fällt Gedanken zu erkennen und ggf. zu ignorieren oder loszulassen. Oft ist es so, dass man einen Gedanken hat und anfängt sich damit zu beschäftigen und es gar nicht wirklich mitbekommt. Und dann fragt man sich wie es dazu kommen konnte, dass einen dieser Gedanke nicht mehr los lässt. Durch die Meditationsübungen merke ich "Aha, da ist wieder so ein Gedanke.", dann konzentriere ich mich auf meinen Atem für einen Moment und lasse den Gedanken ziehen.
     
    #13
  14. gorilla

    gorilla

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    Aha, wie Matthieu Ricard sagt, einen Vogelschwarm vorbeiziehen lassen.
     
    #14