IGF-1 arme ErnährungErnährung

Dieses Thema im Forum "Gesundheit" wurde erstellt von gorilla, 24. März 2017.

  1. gorilla

    gorilla

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    Hohe IGF1 Spiegel stehen mit Krankheiten in Verbindung.
    Vegan zu leben, ist ja schonmal gut für niedrige IGF1 Spiegel (da Tierisches Protein, vor allem Milch fehlt) aber was kann man noch machen?
    Soja Protein soll IGF1 erhöhen, Lebensmittel mit hohem GI bzw. GL auch.
    So ist Stärke aber meist immer mit hohem GL.

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463643/

    Wobei 4% jetzt nicht der hit ist und man nicht weiss, was die High GL gegessen haben...Milchprodukte?
    meinungen?
     
    #1
  2. human vegetable

    human vegetable

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    Problem - IGF1 steigert zwar das Krebsrisiko, hilft aber auch beim Muskelaufbau und hat viele andere positive Auswirkungen. Mir ist nicht klar, ob es zur Minimierung des Krebsrisikos wirklich notwendig ist, den IGF1-Spiegel ebenfalls zu minimieren. Wenn man ansonsten viel für seine Gesundheit tut, könnte das die Auswirkungen eines höheren Spiegels ja durchaus abmildern/aufheben, und die Vorteile, die damit einhergehen, erstrebenswerter machen.

    Fasten bringt den IGF1-Spiegel soweit ich weiß drastisch runter - das wäre also eine bedenkenswerte Option.
     
    #2
  3. gorilla

    gorilla

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    Ja, das weiss ich, überzeugt bin ich vom Fasten aber nicht, obwohl ich mir immernoch erst um 13 Uhr meist die erste Mahlzeit gönne.
    Vom Gefühl her denke ich, dass kleine Mahlzeiten über den Tag die bessere Alternative ist, wenn auch nicht für die Zähne und dem Kariesrisiko.
    Studien behaupten das Gegenteil, ich weiss, aber ich habe das Gefühl, dass es für den Körper nicht ideal ist, die 3000 kcal auf 2-3x Etappen zu bekommen.
    Allein schon die Tatsache, dass >30g Fett auf einmal in einer Mahlzeit schlecht ist.

    http://www.theveganrd.com/2010/03/fat-in-vegan-diets-how-low-should-you-go.html
     
    #3
  4. upgrade

    upgrade

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    #

    Ich glaube mittlerweile, dass es einfach auch punkto Fasten nicht die eine Lösung gibt. Manche Menschen kommen mit vielen Stunden fasten gut zurecht und anderen geht es besser, wenn die Pausen nicht zu lange sind. Persönlich meine ich, sollte nicht alle 60 Minuten etwas gesnackt werden. Lieber 3-5 Stunden mal Pause zwischen den Mahlzeiten. Auch überlege ich nun, mal eher das Abendessen zu streichen zwecks Schlafqualität.
     
    #4
  5. human vegetable

    human vegetable

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    Ic switche auch alle paar Wochen/Monate wieder. Im Moment läuft dinner cancelling - die Fastenphase ist kein Problem, aber die Mahlzeiten sind schon ziemlich groß. Da frage ich mich auch, ob mehrere kleinere bekömmlicher wären.

    Wenn ich dann einige Zeit wieder "normal" gegessen habe, vermisse ich mein Fastenfenster...

    Die Ideallösung könnte sowas wie 5:2 oder ESE sein, nur mit ganzen Fastentagen bin ich bis jetzt nie warmgeworden. Ich scheine einen festen Tagesrhythmus zu brauchen.
     
    #5
  6. gorilla

    gorilla

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    Ideal? Für wen?
    Ich komme auf "richtiges" 24h Fasten nicht klar. IF fühlt sich gut an, 24h Fasten als zuviel.
     
    #6
  7. human vegetable

    human vegetable

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    Ideal im Sinne von "Im Alltag nicht auf Fastenfenster achten müssen, aber dennoch die gesundheitlichen Vorteile des Fastens genießen".

    Sei's drum, habe heute eine bessere Lösung gefunden und erfolgreich getestet: Ich nehme einfach weniger Wasser zum Kochen von Getreide und Hülsenfrüchten. Das bringt das Volumen der Mahlzeiten runter und somit auch das Völlegefühl, aber nicht die kcal.

    Getreide quillt unheimlich und saugt locker das drei- bis sechsfache (Hafer; Quinoa) seines Gewichts beim Kochen. Bei Hülsenfrüchten ist es weniger variabel, aber ich verarbeite das restliche Kochwassser meist in der Sauce. Im Regelfall ist das ja auch gut zur Senkung der kcal-Dichte, nur über- (oder eher unter-)treiben sollte man es halt auch nicht, sonst wird der Bauch zu voll. gerade wenn man nur wenige Mahlzeiten pro Tag hat, und nicht viele kleine breit verteilt.
     
    #7