flüssiges o3-Präparat

Dieses Thema im Forum "Supplemente" wurde erstellt von human vegetable, 21. Mai 2017.

  1. human vegetable

    human vegetable

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    Es gibt jetzt ein preislich konkurrenzfähiges flüssiges o3-Präparat: https://www.sanomega.de/shop/omega-3-vegan/

    [​IMG]
    Wer nicht gerne Kapseln schluckt bzw. ein paar weniger Zusatzstoffe will ist hier gut bedient. Wenn ich richtig rechne, ist das Präparat pro Gramm o3-Fett nur wenig teurer als Kapseln (wenn man in den Genuss einer Rabattaktion kommt, sogar günstiger). Von der Dosierung müsste auch ein halber Teelöffel täglich dicke reichen.

    Potentielle Probleme: Das beigemengte Zitronenöl könnte schwer bekömmlich sein, bei langer Lagerung droht Oxidation.

    Im Moment hat die Apotheke meiner Wahl eine 25%-Aktion, vielleicht sollte ich das mal testen...

    Nachtrag: Ganz so natürlich sind die Inhaltsstoffe dann wohl doch nicht, siehe Amazon-Kundenrezension und Reaktion des Anbieters: https://www.amazon.de/Veganes-Omega...id=1495349382&sr=1-1&keywords=san+omega+vegan

    Wobei diese Antioxidationsmittel sich auch in den Konkurrenzpräparaten in Kapselform befinden - aus meiner Sicht kein Dealbreaker.
     
    #1
    Zuletzt bearbeitet: 21. Mai 2017
  2. dness

    dness

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    #2
  3. sara.florentine

    sara.florentine

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    Vorschau-Titel gelesen und dachte es geht um Ozon Präparate... Jetzt ziehe ich enttäuscht von dannen, das hätte ich nämlich spannend gefunden, ähnlich wie einen Orgon-Engel-Akkumulator.

    Lg
     
    #3
  4. gorilla

    gorilla

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    Aber was erhoffst du dir immer mit diesen Supps? Hier schlagen doch ohnehin 2 Herzen in deiner Brust. Warum dieses Zeug und nicht einfach Leinsamen?
     
    #4
  5. upgrade

    upgrade

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    Ich denke bei Omega 3 ist es ähnlich wie bei B12 und D3! Hier macht es sicherheitshalber einfach Sinn über so ein Supp nachzudenken, wenn man es sich finanziell leisten kann. Man weiß ja nicht zu 100% wie die Umwandlung bei jedem einzelnen funktioniert. Warum also etwas riskieren.. gerade EPA & DHA ist wirklich essentiell!
     
    #5
  6. human vegetable

    human vegetable

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    Mit Leinsamen habe ich eine Hassliebe-Beziehung. Im Moment habe ich mal wieder den Eindruck, dass ich davon Blähungen etc. bekomme.

    Was ich besser vertrage ist Leinöl - schon mit 10g am Tag komme ich auf ein o3/o6 Verhältnis von 1/2. Das sollte eigentlich hoch genug sein, um die körpereigene o3-Synthese sicherzustellen.

    Allerdings habe ich vor ein paar Monaten mal meinen o3-Index bestimmen lassen, und der lag (nach mehreren Monaten mit täglich Leinsamen/Leinöl) bei unter 4%, was mich nach Lesart des Labors in die Hochrisikogruppe für HK-Erkrankungen steckt.Optimal wären über 8%.

    Zwar ist dieser Test nicht unumstritten (insbesondere die Aussagekraft des Ergebnisses für Veganer), und nach einer Studie, die du selbst hier mal verlinkt hast, braucht man einen langen Atem wenn man die endogene o3-Synthese ankurbeln will. Dennoch habe ich mich danach zur o3-Supplementierung entschlossen. Die Kosten sind mit ca. 10€/Monat bei der von mir verwendeten Dosierung zwar gar nicht so gering, aber immerhin gibt es auch viele Studien über Zusatznutzen von langkettigen o3s in Bezug auf Stimmung, Stressresistenz, Anti-Aging etc.

    Unter dem Strich scheinen mir die erhofften positiven Effekte die Ausgabe zu rechtfertigen - natürlich nur im Hinblick auf meine persönliche Situation wie oben erläutert, nicht als generelle Empfehlung.
     
    #6
  7. gorilla

    gorilla

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    Ich denke mittlerweile, dass isoliertes Zeug einfach Mist ist.
    Cyanocobalamin oder andere Derivate sind da wahrscheinlich harmlos, aber ohnehin notwendig. Daher ein Muss, Alternativenlos.
    Aber bri Vitamin D2 oder D3 bin ich schon skeptisch um den ganzen Hype.
    Vitamin D ist immerhin ein Prohormon, Langzeitstudien über die Auswirkungen von Mega Vitamin D Dosen gibt es nicht. Vitamin D steht nicht völlig kritiklos da.
    Warum nicht einfach in die Sonne gehen für 15 Minuten?
    Und EPH und DHA isoliert ist auch so eine Sache, Gefahr von Blutungen etc.
     
    #7
  8. gorilla

    gorilla

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    Ergänzung:

    : Zu viele Omega-3-Fettsäuren sind schädlich und können die Immunabwehr schwächen. Auch die Blutgerinnung wird durch diese Nahrungsergänzungsmittel beeinflusst: "Es wurde festgestellt, dass Personen, die das Omega-3 in erhöhten Dosen als Supplemente zu sich nehmen, eine vermehrte Blutungsneigung haben können", erklärt Dr. Diana Rubin vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Dazu gehörten etwa Nasenbluten und in ernsteren Fällen auch Blutungen in inneren Organen. Gesunden Verbrauchern empfiehlt das BfR eine Höchstmenge von 1,5 Gramm am Tag.
    http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Omega-3-gute-Fett,fett125.html
     
    #8
  9. human vegetable

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    Habe ja gerade selbst einen Post im Gesundheits-Thema abgelassen, wo ich kompletten Nahrungsmitteln gegenüber Supps prinzipiell Vorrang einräume.

    Problem mit Heuristiken: Das sind Faustregeln, sie können sehr wohl Ausnahmen haben.

    Langkettige o3s zum Beispiel lassen sich als Veganer in natürlichen Nahrungsmitteln nicht finden - die DHA-haltigen Algen sind für Endkonsumenten nicht zu bekommen. Also muss man sich auf endogene Synthese aus ALA verlassen (bei mir laut Testergebnis unzureichend), oder Supps schlucken.

    Die Angaben des BfR beziehen sich auf langkettige o3s aus Supps/Fischöl, nicht auf ALA aus Leinsamen. Und was DHA angeht, liege ich mit ca. 0,5g/d aus einer Algenölkapsel deutlich drunter.
     
    #9
  10. human vegetable

    human vegetable

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    Habe mir doch wieder Kapseln angeschafft - gab's als Blitzangebot günstiger.

    Da ich nur ca. einen Viertelteelöffel des Flüssigpräparats am Tag bräuchte, wäre die Dosierung umständlich.
     
    #10
  11. Obilan

    Obilan

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    Ich wurde auf fb darauf hingewiesen, dass das Vitamin E in den DHA Supplementen wohl Krebs begünstigen soll. Nun haben sowohl opti3omega als auch diese Öl das Zeug drin. Gibt es keine ohne?
     
    #11
  12. human vegetable

    human vegetable

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    Denke, da werden zwei Dinge kombiniert, und falsch gefolgert:

    1) Soweit ich weiß, wurde durch Studien belegt, dass Zufuhr von großen Mengen künstlichem Vitamin E Krebs begünstigt, da natürliches Vitamin E in vielen verschiedenen Formen vorkommt, und deren Verhältnis durch das supplementierte Vitamin E-Monomer aus der Balance kommt.
    2) Omega 3 Präparate enthalten künstliches Vitamin E.
    > Falsche Folgerung: Omega 3 Präparate steigern das Krebsrisiko!

    Warum das vermutlich nicht stimmt: Omega 3 Präparate enthalten nur sehr kleine Mengen Vitamin E als Antioxidationsmittel, damit die eigentlichen Wirkstoffe nicht ranzig werden. Diese Mengen sind nicht ansatzweise mit dem vergleichbar, was in den oben erwähnten Studien benutzt wurde, und reicht daher höchstwahrscheinlich nicht aus, um das natürliche Gleichgewicht verschiedener Vitamin E-Formen zu stören.

    Ließe man das Vitamin E weg, stiege hingegen die Gefahr, ranzige und damit schädliche o3-Fette aufzunehmen (wie das ohnehin schon bei vielen Fischölkapseln geschieht, trotz Vit E).

    Übrigens habe ich vor einem halben Jahr doch über meinen schlechten o3-Index gepostet. Obwohl ich langzeitig genug kurzkettige o3-Fette vor allem aus Samen zu mir genommen habe, um in der Nahrung ein o3:o6 Verhältnis von >0,5 zu erzielen, hat das nur zu einem o3-Index von um die 4% geführt (d. h. nur 4% der Fettbestandteile im untersuchten Gewebe waren o3, laut deren Interpretation Hochrisikogruppe für HK-Erkrankungen).

    Als Reaktion habe ich seitdem mit o3-Algenölkapseln gesuppt (knapp 500 mg o3-Fette täglich; halbe Menge der auf der Dose angegebenen Verzehrempfehlung, Kostenpunkt bei dieser Dosierung ca. 10 Euro pro Monat). Beim Nachtest kam jetzt raus: o3-Index auf knapp 10% gestiegen (dicke im Normbereich), und das bei starker Verringerung der Aufnahme von kurzkettigen o3-Fetten.

    Also immerhin schöne Laborwerte machen die Algensupps - aber ob das 10 Euro pro Monat wert ist? Meine Hausärztin meint ja, und die verdient nix an den Kapseln. Also schlucke ich sie brav weiter. Auch wenn das oben erwähnte flüssige Präparat vielleicht etwas günstiger ist, scheint mir die Dosierung und Einnahme bei Kapseln komfortabler.
     
    #12
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